BIG BANG (1993)
Irgendetwas muss bewirkt haben, dass es ein Universum gibt und dass wir daraus hervorgegangen sind. Irgendetwas muss es geben, das hinter allem steckt. Ein Gott? Kosmisches Bewusstsein? Transzendenz? Die Natur selbst...?? ?Der Film BIG BANG hat nur ein Thema, oder vielleicht besser, nur eine Bewegung: das Vordringen der Menschen auf das ewige Geheimnis zu.? ?Entgegen der biblischen Genesis steht heute für die Naturwissenschafter mit «beinahe erdrückender Beweislast» fest: Das Universum entstand nicht in einem mehrtägigen Schöpfungsakt sondern hatte einen konkreten, teilweise erklärbaren und datierbaren Anfang – den Urknall, den «Big Bang».?Der Film zeigt die Leute, die diesem Anfang auf der Spur sind. Er begleitet Astronomen in abgelegene Wüsten, wo sie mit Riesenteleskopen Nacht für Nacht in den tiefsten Weiten des Universums nach dessen Anfang forschen, und er begleitet die Physiker, die tief unter dem Boden riesige Versuchsanlagen betreiben, wo sie den Urknall simulieren und herausfinden, was genau in den ersten Milliardstel-Sekunden geschehen ist.?Während sich der Film mit den Forschern Schritt um Schritt auf diesen Anfang zu bewegt, nähert er sich auch ihnen selbst, ihrem Drang, ihrer Neugier und ihren eigenen Fragen. Denn je näher sie dem Urknall kommen, desto deutlicher stossen sie an die Grenzen ihrer Wissenschaft, wo alles Forschen und Rechnen nutzlos wird und wo sie unweigerlich doch mit dem ewigen Geheimnis konfrontiert werden.
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